Welttag der Patientensicherheit

Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen wieder mit dabei

Jedes Jahr findet am 17. September der Welttag der Patientensicherheit statt. In Deutschland wird er vom Aktionsbündnis Patientensicherheit organisiert, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Im mitteldeutschen Verbund von AGAPLESION beteiligt sich das Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin einmal mehr daran und wird dabei insbesondere etablierte Strukturen ins Blickfeld rücken, die unmittelbar der Patientensicherheit dienen. Aktuelles Anliegen ist es, die Patientinnen und Patienten darin zu bestärken, im Behandlungsprozess möglichst aktiv für sich selbst einzustehen.

Da der Welttag der Patientensicherheit in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, sind die hauseigenen Aktionen auf Montag, 18. September 2023, terminiert. An diesem Tag ist geplant, das Fokusthema auf Plakaten in patientennahen Bereichen zu veröffentlichen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Initiatoren des Welttags möchten in diesem Jahr den Patientinnen und Patienten in besonderer Weise den Rücken stärken. Sie sollen ermutigt werden, „in eigener Sache“ Bedenken zu formulieren, Frage zu stellen und ihre eigene Meinung zu äußern. Auch die Nutzung von digitalen Helfern wie Gesundheits-Apps und das Teilen sowohl guter als auch schlechter Erfahrungen über öffentliche Gesundheitsportale können wichtige Bestandteile sein, das richtige Bewusstsein für eine optimale Sicherheit im medizinischen und pflegerischen Behandlungsprozess zu schaffen und kontinuierlich zu erhalten.

„Wir beteiligen uns gern und voller Überzeugung am jährlichen Welttag der Patientensicherheit, weil er für eines unserer zentralen Anliegen in der Versorgung der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten steht“, sagt Prof. Dr. Francisco Pedrosa Gil als Ärztlicher Direktor des Fachkrankenhauses Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin. „Es ist unser Anspruch, über den gesamten Behandlungsprozess die größtmögliche Sicherheit zu bieten – und diesen setzen wir auf Basis geeigneter Strukturen und mit Hilfe von praxistauglichen Instrumenten konsequent und effektiv in der täglichen Patientenversorgung um.“

Hintergrund:

Im Verbund von AGAPLESION gelten bundesweit einheitliche Regelungen zur Patientensicherheit. Neben der Medikamentensicherheit seien an dieser Stelle einige weitere Maßnahmen genannt:

  • Identifikationsarmband: Dies tragen alle Patientinnen und Patienten verbindlich von der Aufnahme bis zu ihrer Entlassung, um zu jeder Zeit das Risiko einer Patientenverwechslung zu minimieren und um stets die individuell notwendigen Behandlungsmaßnahmen durchführen zu können.
  • „Frühwarnsystem“ CIRS: Die Abkürzung steht für „Critical Incident Reporting System“. Hierbei handelt es sich um ein etabliertes Melde- und Berichtssystem, das kritische Vorkommnisse bzw. so genannte „Beinahe-Fehler“ in den Blick nimmt, die in der Patientenversorgung aufgetreten sind. In den Krankenhäusern sind spezielle Arbeitsgruppen aktiv, die anonyme Meldungen des Personals entgegennehmen und auf dieser Basis organisatorische Abläufe oder technische Gegebenheiten analysieren und konkrete Vorschläge zur Optimierung erarbeiten. Durch CIRS lässt sich effektiv die Patientensicherheit erhöhen, weil mögliche Fehler bereits abgestellt werden können, bevor sie zu einem gesundheitlichen Schaden führen.
  • Hygiene: In jedem Krankenhaus sind erfahrene Hygiene-Teams tätig, um mögliche Ansteckungsrisiken zu minimieren. Ein konzerneigenes Hygieneinstitut entwickelt verbindliche Vorgaben für alle Krankenhäuser im Verbund von AGAPLESION.

Darüber hinaus verfügt das Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin über weitere etablierte Strukturen und Prozesse, um eine bestmögliche Patientensicherheit zu gewährleisten – dazu gehören:

  • Kommissionen: Ein hohes Maß an Patientensicherheit wird auch über Interdisziplinäre Besprechungen bzw. Dienstberatungen und durch die Arbeit von Kommissionen erreicht. Im Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen sind u. a. eine Arzneimittel- und eine Hygienekommission sowie eine Pflegestandardgruppe aktiv. Ziel der vielfältigen Gremienarbeit ist es, vorhandene Behandlungsstandards regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen und zu bearbeiten bzw. neu zu erstellen, wo es notwendig ist.
  • Patientenfürsprecherin: Das Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen verfügt seit einigen Jahren über eine ehrenamtliche Patientenfürsprecherin. Als unabhängige Instanz nimmt sie Lob und Kritik sowie Anregungen entgegen und bringt sich persönlich ein, um die Patientenversorgung auf Grundlage dieser Rückmeldungen fortlaufend zu optimieren.

Weitere Informationen zum Welttag der Patientensicherheit:
www.tag-der-patientensicherheit.de

Zurück